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Verpacken und Palettieren mit Hilfe von Robotern

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Neben dem Produkt selbst, hat auch die Verpackung großen Einfluss auf das Image eines Unternehmens. Noch bevor der Kunde das Produkt sieht, kommt er mit der Verpackung in Kontakt. Daher liegt es im Interesse eines jeden Unternehmens sich hier optimal zu präsentieren. Kollaborierende Roboter leisten in diesem Bereich äußerst wertvolle Dienste und können einiges zur Optimierung dieses Fertigungsschrittes beitragen.

Weiterführend erfahren Sie, warum sich Roboter zum Verpacken und Palettieren besonders gut eignen und was Firmen bei der Anschaffung eines solchen Roboters beachten sollten.

Warum Firmen die Verpackung bzw. Palettierung automatisierten sollten

Der letzte Arbeitsschritt in einem Unternehmen ist die Verpackung bzw. die Palettierung. Dieser Prozess nimmt einiges an Zeit in Anspruch, doch immer kürzere Lieferzeiten zwingen die Unternehmen dazu, diese Prozesse zu verkürzen. Aus diesem Grund eignen sich Roboter ideal um Verpackungs- und Palettierungs-Prozesse zu automatisieren und die Effizienz dadurch deutlich zu steigern. Roboter verpacken nicht nur korrekt, sondern auch rund um die Uhr.

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Durch ihre Arbeitskraft werden andere Mitarbeiter von anstrengenden und repetitiven Tätigkeiten besser entlastet und können höher qualifizierte Tätigkeiten übernehmen. Zudem kommt es durch den Einsatz von Robotern im Verpackungsbereich, laut einer Studie aus 2016, zu Kosteneinsparungen von bis zu 40 %. Da zugleich auch weniger Abfälle entstehen, leistet das Unternehmen gleichzeitig auch einen Beitrag zum Umweltschutz.

Wie können Unternehmen ihren Verpackungssektor automatisieren?

Die so genannten Cobots (Roboter die Seite an Seite mit Menschen arbeiten) eignen sich perfekt um den Verpackungs- und Palettierungsprozess ressourcensparend zu gestalten. Sie sind flexibel einsetzbar und auch individuelle Verpackungen können ohne große Unkosten effizient umgesetzt werden. Ein großer Vorteil solcher Cobots besteht zudem in ihrer Benutzerfreundlichkeit. Sie lassen sich auch ohne große IT-Kenntnisse einfach einstellen und bedienen.

Da die Cobots sehr effektiv, kosten- und platzsparend arbeiten geht man davon aus, dass sich ihre Anschaffungskosten innerhalb von weniger als 12 Monaten amortisieren lassen. Somit bieten sie gegenüber dem klassischen, abgeschirmten Verpackungsroboter unzählige wertvolle Vorteile.

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Welche Peripherie-Produkte sind zum Einsatz eines kollaborierenden Roboters nötig und wie nimmt man ihn in Betrieb?

Um Cobots in einem Unternehmen effektiv integrieren zu können, bedarf es noch einiger Peripherie-Produkte wie Greifern, Software oder anderem Zubehör. Mit dem passenden Zubehör lässt sich jede Art von Verpackungsmaterial, egal ob hauchdünnes Papier oder fester Karton, perfekt verpacken.

Um einen Cobot in Betrieb zu nehmen, sind nur ein paar Schritte notwendig. Zunächst muss der Cobot richtig programmiert werden. Dazu wird z.B.: ein vordefiniertes Muster ausgewählt, wie der Verpackungsroboter die Waren stapeln soll. Anschließend werden ihm die Abmessungen der Palette durch Anfahren per Hand beigebracht. Dann wird die Anzahl der Positionen auf der Platte programmiert und dem Cobot eine Musterbewegung für das Anfahren dieser Punkte gezeigt. Die restliche Programmierung erfolgt automatisch.

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Wie begeistert man Mitarbeiter für den Einsatz von Cobots?

Vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen ist der Einsatz von Robotern sehr umstritten. Um die Mitarbeiter für einen Einsatz begeistern zu können, ist es wichtig, die Mitarbeiter in alle Planungsprozesse mit einzubinden, sie umfassend zu informieren und sie richtig zu unterweisen.

Zuletzt vor 141 Tagen aktualisiert von Marie V.

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