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Destroyed Jeans schnell und einfach selber machen

Destroyed Jeans

Normalerweise freut sich niemand, wenn die Jeans ein Loch oder einen Riss hat. Ist der Stoff zerrissen, schränkt das die Lebensdauer der Hose ein und sie muss schneller in die Altkleidersammlung. Es gibt aber Jeansfans, die schätzen es, wenn ihre Hose ausgefranste Risse hat. Sie kaufen sich nicht nur Hosen, die auf den ersten Blick kaputt sind, sie sorgen auch selbst für diesen Look. Destroyed Jeans heißt dieser Look, der eine Jeans gebraucht aussehen lässt. Zerstörte Hosen (so die Übersetzung) fertig zu kaufen, ist teuer, günstiger ist es, der Jeans dieses Aussehen selbst zu verleihen.

Destroyed Jeans selber machen – so klappt’s

Alles, was gebraucht wird, um aus einer normalen Jeans eine angesagte Destroyed Jeans zu machen, sind:

• Eine Pinzette
• Eine Nagelschere
• Ein Stahlschwamm, wie er normalerweise für die Reinigung von Töpfen und Pfannen gebraucht wird.
• Ein kleines Schneidebrett
• Einen Kugelschreiber
• Etwas Geduld und Zeit

Zuerst die Hose anziehen und mit dem Kugelschreiber die Bereiche markieren, die später Löcher und Risse bekommen sollen. Anschließend auf das Hosenbein einen Strich von links nach rechts einzeichnen, fünf Zentimeter darunter einen zweiten. Die Jeans wieder ausziehen und das Schneidebrett in das Hosenbein mit der Markierung schieben. Entlang der Kugelschreibermarkierung das Hosenbein von links nach rechts aufschneiden. Danach mithilfe der Pinzette die blauen, längs verlaufen Fäden zwischen den Schnitten herausziehen. Durch den Schnitt ist ein Loch entstanden, was nur noch die weißen quer verlaufenden Fäden zusammenhalten. Um auch die obere und die untere Kante des Lochs auszufransen, mit dem Stahlschwamm rubbeln, bis die Stelle aufgeraut ist.

Tolle Effekt erzielen

Tolle Effekte für eine Destroyed Jeans lassen sich auch mit Schleifpapier, einer Nagelbürste und einem scharfen Cuttermesser erzielen. Das Schleifpapier sorgt für intensive raue Stellen auf dem Stoff und mit dem Cuttermesser lassen sich die Risse noch einfacher schneiden. Mit der Nagelbürste über die Schnittstellen bürsten, bis diese richtig ausgefranst ist. Die Nagelbürste hat den großen Vorteil, dass die ausgefransten Stellen sehr natürlich aussehen. Nach der Handarbeit ist es wichtig, die Jeans bei 30° Grad in der Maschine zu waschen. Durch die Rotation der Trommel fransen die Risse und Löcher noch mehr aus und der Look ist perfekt, wenn die Jeans aus der Waschmaschine kommt. Für einen ganz besonderen Effekt sorgen ausgebleichte Stellen. Um das zu erreichen, kommt das Schmirgelpapier zum Einsatz, das so lange wie nötig über einen Bereich gerieben wird. Bleichen lassen sich Jeans auch mit Chlorreiniger. Dazu den Reiniger mit der Hilfe eines Schwamms auf eine bestimmte Stelle reiben, das Chlor hinterlässt eine weiße Stelle, die beim Waschen größer wird.

Wer seine Jeans in eine trendige Destroyed Jeans verwandeln möchte, der sollte mit Chlorreiniger, Schleifpapier, Topfschwamm und Nagelbürste vorsichtig umgehen. Zu viel des Guten schadet letztendlich nur dem Stoff. Wird eine Stelle zu intensiv behandelt, besteht die Möglichkeit, dass der Stoff dünn wird und reißt. Zu viele und zu große Löcher oder Risse sehen außerdem nicht besonders gut aus. Sie vermitteln den Eindruck, als würde sich die Hose jeden Moment in ihre Bestandteile auflösen. Nur wenige Stellen mit nicht zu großen Rissen verleihen jeder Jeans hingegen einen tollen „used“ Look.

Zuletzt vor 260 Tagen aktualisiert von tommyLLG

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