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Spiele, die zu Filmen wurden

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Bereits seit über zwei Jahrzehnten nimmt sich Hollywood zunehmend die Konzepte von Videospielen als Vorlage, um Videospielverfilmungen auf die Leinwand zu bringen. Was 1993 mit Super Mario Bros. begann, hat sich inzwischen zu einem vielseits umstrittenen Genre entwickelt. Eine ganze Reihe an Videospielen lässt sich inzwischen nicht mehr nur auf dem PC und der Konsole finden, sondern sogar auf der großen Leinwand beobachten. Leider genießen derartige Filme ein schlechtes Ansehen, doch in letzter Zeit wurde sich der Problematik der Filme zunehmend angenommen, um Videospielverfilmungen hoher Qualität auf den Markt zu bringen.

Es besteht somit Hoffnung für die Zukunft. So schlecht die meisten Filme basierend auf Spielen zwar abgetan werden, lassen sich doch ein paar Produktionen finden, die durchaus unterhaltsam sind. Wir haben die besten Verfilmungen von Spielen zusammengetragen.

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Hollywoods Remakes

Dass sich die Filmindustrie gerne bestehenden Konzepten bedient, um Neuauflagen und Remakes herauszubringen, ist bereits bekannt. Der Grund dafür ist weniger die Einfallslosigkeit der Studios, sondern vielmehr die Möglichkeit, sich auf bestehende Erfolge und Fangemeinden zu stützen. Unsicherheiten können reduziert und Erfolge besser vorhergesagt werden, als bei einer völlig neuen Kreation. Gleiches gilt bei der Verfilmung der Spiele. Ein beliebtes Spiel hat bereits eine Fangemeinde, die Geschichte ist bekannt, somit wird der Sprung zum Film erleichtert.

Auch andersrum lässt sich dieses Phänomen bereits beobachtet, denn immer mehr Filme lassen sich auch in Spielen wiederfinden. So kann man auf der Konsole als Spiderman durch die Stadt schwingen oder mit Controller in die Welt von Star Wars eintauchen. Auch Casino-Slotmaschinen bedienen sich zunehmend den Elementen aus der Welt der Filme, sodass Forrest Gump, Scarface und andere Filmthemen für Slots als Vorlage dienen und Hollywood auf die Spielekonsole und den Spielautomaten bringen. Spiele und Filme verschmelzen zunehmend miteinander und die Zukunft wird sicher noch eine Vielzahl an Kreationen hervorbringen.

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Tomb Raider

Wahrscheinlich eine der bekanntesten Videospielverfilmungen ist Lara Croft: Tomb Raider. Das Action-Adventure-Game genießt inzwischen wahren Kultstatus, immerhin schlägt sich die (sehr) weibliche Version von Indiana Jones bereits seit 1996 durch jegliche Gefahren, der neuste Titel Shadow of the Tomb Raider kam gerade dieses Jahr erst heraus. 2001 trat Angeline Jolie in die Rolle der einzigartigen Lara Croft, eine außergewöhnlich große Schauspielerin für das Spielegenre, die allein schon mit ihrem Aussehen und ihrer wahrlichen Verwechselbarkeit mit der Spielfigur in die Geschichte der Spieleverfilmungen einging. Wir sprachen bereits von Remakes – auch hier hat sich Hollywood gleich Nachschlag geholt, denn gerade dieses Jahr erfolgte eine neue Verfilmung. Mit Alicia Vikander in der Hauptrolle erwachte Tomb Raider erneut auf den Leinwänden der Welt zum Leben.

Silent Hill

Wer sich gerne gruselt und auch vor einem Psycho-Thriller nicht zurückschreckt, ist mit der Verfilmung des Videospiels Silent Hill gut bedient. Der Film aus 2006 stellt einen akzeptablen Vertreter des Genres dar und schaffte es, das Setting des Spiels und die gruseligen Monster fast eins zu eins wiederzugeben. Auch wenn einige Szenen und Special Effects zu wünschen übrig lassen, schafft es die Verfilmung des Horror-Games, genau das darzustellen, was man als Spieler eines solchen Spiels erwartet. Sie hält sich an eine Vielzahl der Elemente des Games und bietet einige blutige Schockerszenen, die jedem Fan des Genres gefallen sollten.

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Resident Evil

Ein wahrer Zombie-Klassiker unter den Videospielen – und inzwischen auch unter den Filmen – ist die Resident-Evil-Reihe. Es handelt sich um einen typischen Zombiestreifen: Ein Virus bricht aus, verwandelt die Menschen in Untote und droht, die Menschheit auszulöschen. Milla Jovovich tritt im Film in die Hauptrolle der Alice, die es sich mit ihren telekinetischen Fähigkeiten zur Aufgabe gemacht hat, die Welt von den Untoten zu befreien. Inzwischen gibt es sieben Teile des Games, und sechs Teile des Films, die sich an viele Elemente des Spiels halten und diesem in vielen Belangen gerecht werden.

Die Zombie-Apokalypse gefällt sogar so gut, dass eine Neuauflage ohne Milla angekündigt wurde. Wer Zombies mag, und vor allem wer Resident Evil mag, wird auch bei den Filmen nicht aus dem Raum gehen. Filme werden zu Spielen, Spiele werden zu Filmen – bereits seit geraumer Zeit besteht eine wahrliche Symbiose zwischen diesen Medien, und das scheint sich auch in Zukunft nicht zu ändern. Trotz des mangelnden Ansehens der Videospielverfilmungen werden fleißig weiter Spiele als Vorlagen für Filme verwendet. Einige Produktionen waren recht gut, wir hoffen auf viele positive Überraschungen auf diesem Gebiet für die Zukunft.

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Zuletzt vor 108 Tagen aktualisiert von Frauke P. Siems

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